Traurig aber wahr: Abermals KEIN Motorsportfest „Landshaag – St. Martin“ - Aktuelle Meldungen - Regional-Magazin

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Traurig aber wahr: Abermals KEIN Motorsportfest „Landshaag – St. Martin“

Herausgegeben von in Sport ·
Jetzt ist es leider amtlich. Das legendäre FUCHS SILKOLENE Motorradbergrennen rauf von Landshaag nach St. Martin/Mkr. muss nach 2020 ein weiteres Mal wegen der Corona-Pandemie die Segel streichen.

Mit dieser Absage unten das Statement von MSC Rottenegg Präsident Markus Altenstrasser bringt die derzeitige Situation fast auf den Punkt: „Den über 300 Fahrern und Fahrerinnen eine tolle Bergrennsportbühne mit einzigartigem Flair zu bieten und den bis zu 20.000 Zuschauern mitreißende Motorsport-Faszination wie in den letzten Jahrzehnten liefern zu können, ist zum zweiten Mal in Folge nicht möglich“.
 
Diese wahren Worte sind aber nur ein Teil des Problems. Viel größer als der sportliche Schaden ist der wirtschaftliche Schaden der durch diese Absagen in der Region entsteht. Denn ein großer Teil der Speed-Kings und -Queens und auch die hinter den Teams stehenden Crews nächtigen auch in Hotels, Gasthöfen oder bei Privatzimmervermittlern in der unmittelbaren Umgebung. Dazu kommen noch die Rennkommissionäre die aus halb Europa anreisen.
 
Dass am Trainings- und Renntag dann auch die zig-tausenden Motorsportfreunde essen und trinken müssen, davon profitiert seit vier Jahrzehnten die regionale Gastronomie und damit auch die regionalen Zulieferer. Was in anderen Worten heißt: Weiterhin keine Einnahmen für die Unternehmer und damit auch keine Arbeit für ihre Angestellten die großteils in der Region zu Hause sind und das verdiente Geld für sich und ihre Familien gerade jetzt dringend brauchen würden.
 
Dazu kommt noch ein Punkt der bei derartigen Großveranstaltungen meist übersehen wird. Der unbezahlbare Werbewert für die Region. Denn neben den unzähligen medialen Berichten im In- und Ausland, kommen sehr viele der Aktiven und der Zuseher zu Urlauben oder zu Ausflügen zurück an den Ort, der ihnen „so nebenbei“ präsentiert wird. Gerade der Name unserer Zeitung Regional-Magazin INN-DONAU-HAUSRUCK, die stets bei den Bergrennen Landshaag/St. Martin/Mkr. und Esthofen/St. Agatha (ist heuer von 24. bis 26. September „geplant“???) ausführlich mit Vor- und Nachberichte berichteten, bringt die, UNSERE, traumhafte Region auf den Punkt. Hier Urlaub zu machen, sich zu erholen, sich entspannen – das hat nicht einiges, sondern sehr viel in sich!   
 
„Schau ma moi, wia des alles weiter geht?!?!“ Wann endlich die 41. Auflage des legendären FUCHS SILKOLENE Motorradbergrennen rauf von Landshaag nach St. Martin/Mkr. über den Asphalt gehen kann, das steht (leider) noch in den „Corona-Sternen“. Aber wie heißt es doch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und hoffen tun wir so wie ca. 300 Aktive, an die 20.000 Motorsportfreunde und die ganze Region, so und so.

Hier gibt es zur Schmerzlinderung oder auch Schmerzsteigerung – wie man es halt sieht – das Video vom 40. Jubiläumsrennen 2019, von unserem Medienpartner 4viertel.tv zu sehen: www.youtube.com
 
Nachstehend lesen Sie die traurigen „Absageworte“ von MSC Rottenegg Präsident Markus Altenstrasser (siehe www.bergrennen.at)
 
"Auch im Jahr 2021 muss der MSC ROTTENEGG das bereits von16. bis 18. April 2021 auf den Ersatztermin 4. bis 6. Juni 2021verschobene FUCHS SILKOLENE Motorradbergrennen von Landshaag nach St. Martin/Mkr. schweren Herzens absagen. Bis zuletzt lagen die Hoffnungen bei den Aussagen der Politik, dass wir im Sommer wieder zu einem „normalen“ Leben zurückkehren würden. Leider war auch das, wie so vieles während der „Corona Pandemie“, nicht zutreffend.
 
Das Bergrennen auf einen noch späteren Zeitpunkt zu verschieben würde keinen Sinn machen. Allen Gönnern, Fans, Fahrern und Vereinsmitgliedern sei gesagt, dass ich wirklich viele Gespräche geführt habe und keine Möglichkeiten unversucht lassen habe, aber es geht einfach nicht.
 
Seitens der Behörde wäre ein möglicher Gesprächstermin für Anfang Mai in Aussicht gestellt worden, aber eben nur für ein Gespräch. Die Situation sei sehr dynamisch und man kann nicht sagen wie es sich weiterentwickelt. Mit dieser Planungsunsicherheit ist es einfach nicht möglich organisatorisch (Zuschauer, Ein- und Ausreise von Motorradsportlern und Fans, usw.) zu planen.
 
Jetzt warten wir mal bis Juli, um eine Entscheidung für das Bergrennen Esthofen – St. Agatha fällen zu können. Das Bemühen dieses Event stattfinden zu lassen ist sehr groß… leider liegt das aber ebenfalls nicht in unserer Hand.
 
Wir hoffen wieder auf Zeiten in denen man so ein Event in alter Form planen kann … den Fahrern die tolle Bergrennsportbühne mit einzigartigem Flair und den Zuschauern die mitreißende Faszination wie in den letzten Jahrzehnten bieten zu können.
 
Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen!!!
Euer Markus Altenstrasser"

Foto: © MSC Rottenegg



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