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Aktuelle Nachrichten aus der Region Inn-Donau-Hausruck für die Region
Kinderbetreuungsbonus ist ein Zeichen der Wertschätzung

Anerkennung für die anspruchsvolle Leistung unserer Familien zu erbringen, ist als klares Wirkungsziel der Förderung erkennbar



„Der Wegfall der öffentlichen Betreuung in der Krise zeigt deutlich, wie wichtig die Familien für unsere Gesellschaft sind. Derzeit sind tausende Eltern zuhause, betreuen und unterrichten ihre Kinder und planen den gemeinsamen Alltag in den eigenen vier Wänden. Wer, wen nicht die Familien, sollen die Betreuung der Kinder übernehmen, wenn wir auf uns selbst gestellt sind?“, fragt sich Familienreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und führt weiter aus: „Der Kinderbetreuungsbonus, der vom Land Oberösterreich an die Familien ausgezahlt wird, die das nicht nur in der Krise tun, sondern auch sonst, stellt sich jetzt in einem völlig neuen Licht dar. Es handelt sich um ein Zeichen der Wertschätzung für die Familien, und die Krise zeigt, dass sich die Familien das auch redlich verdienen.“

Der Kinderbetreuungsbonus wird seit 2009 einkommensunabhängig ausbezahlt, wenn der beitragsfreie Kindergarten nicht in Anspruch genommen wird. Die Förderung wird für Kinder ab dem dritten Lebensjahr gewährt und beträgt 900 € pro Jahr. Der Anspruch erlischt, sobald das Kind erstmals in einen Kindergarten aufgenommen wird. Erwähnt wird in diesem Zusammenhang, dass Eltern diese Förderung nicht gänzlich - also nie bis zum Eintritt des Kindes in das letzte verpflichtende Kindergartenjahr – ausreizen, sondern meist nur für einige Monate. Die durchschnittliche Förderhöhe pro Kind liegt bei etwa 680 Euro.

Der Kinderbetreuungsbonus ist vom Ziel her ein Anerkennungsbetrag, mit dem die selbsterbrachte Betreuungs­leistung der Eltern zumindest zum Teil abgegolten wird. Die Wirkungsziele sind darin klar erkennbar. Ein Nutzungsnachweis, ob damit, Radiergummis, Lebensmittel oder eine Tagesmutter finanziert werden, wird eben so wenig verlangt, wie das beispielsweise bei der vom Bund ausbezahlten Familienbeihilfe gefordert wird. Den Familien soll größtmögliche Wahlfreiheit geboten werden.
 
„Ich freue ich, dass der Landesrechnungshof in seinem aktuellen Bericht feststellt, dass der Kinderbetreuungsbonus einen hohen Bekanntheitsgrad hat, und der niederschwellige Zugang zur Förderung und die effiziente Antragsstellung positive Erwähnung finden. Für weiter technische Verbesserungen, im Sinne unserer Familien sind wir natürlich immer offen. Denn die Kinderbetreuung ist, wie man heute deutlich sieht, ein großer Aufwand, für den die Familien unsere Anerkennung verdienen. Insbesondere, wenn sie dabei die gratis zur Verfügung stehenden öffentlichen Einrichtungen nicht in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund werde ich auch in Zukunft an dieser Förderung für unsere Familien festhalten.“, so der Familienreferent abschließend.

Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
30 Sprachboxen im Bezirk überreicht
 
So macht
Deutsch lernen Spaß



Über ein kleines Jubiläum dürfen sich die Grieskirchner Soroptimistinnen freuen: Seit ihrer Gründung Ende 2017 haben sie nun bereits 30 Kindergärten und Schulen im Bezirk mit dem anerkannten Lehrmittelprogamm “Wort & Laut Detektive” ausstatten können. Die von der Pädagogin Ingrid Prandstetter entwickelten Sprachboxen (darin sind 948 Bildkarten und 948 Wortkarten enthalten) helfen den Kindern auf spielerische Weise Aussprache, Wortschatz und Rechtschreibung der deutschen Sprache zu trainieren.
 
Viele Pädagoginnen geben bereits Rück-meldungen über die enormen Fortschritte beim Spracherwerb der Kinder und zeigen sich begeistert über die vielfältigen Förder-möglichkeiten in den Spielgruppen und im Unterricht.

Die Präsidentin des SI-Club Grieskirchen, Frau Martina Schielin, freute sich sehr, die 30. Spielebox an den Direktor der NMS Neumarkt, Herrn Siegfried Mairhuber, überreichen zu dürfen.


 


 
Illegaler Abschuss des Kaiseradlers Alois ist völlig inakzeptabel



„Ich bin erschüttert, dass es in unserem Oberösterreich Menschen gibt, die auf die Idee kommen ein so schönes und seltenes und weltweit bedrohtes Tier zu töten. Das ist völlig inakzeptabel und insbesondere traurig, weil dieses majestätische Tier mit viel Einsatz und Liebe in der Eulen und Greifvogelstation Haringsee gesund gepflegt wurde und von Birdlife mit einem Sender versehen wurde, um seine Flugbahnen zu beobachten. Organisationen wie die EGS Haringsee und Birdlife leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und zur Erhaltung der Artenvielfalt. Ein solch dreistes Vorgehen ist ein Schlag ins Gesicht jedes engagierten Naturschützers“, zeigt sich Naturschutzreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner empört.

„Ein derart unverantwortliches Handeln wider die Natur ist völlig inakzeptabel und ist zu unterbinden. Die Erhaltung einer artenreichen Natur und eines funktionierenden Ökosystems liegen in unser aller Verantwortung. Wir dürfen solche Verstöße gegen den Naturschutz nicht Schule machen lassen. Ich hoffe inständig, dass die Polizei den Täter oder die Täterin ausforschen wird und appelliere an die Gunskirchnerinnen und Gunskirchner die Exekutive dabei zu unterstützen“, so Haimbuchner abschließend.




Am 29.2.2020 konnte ein weiterer Erfolg der Bürgerlisten Oberösterreich gefeiert werden

Das 3. Landestreffen konnte mehr als 40 Bürgerlisten im Land begeistern. Die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Hotel Ploberger erwies sich als sehr geeignet, eine Fortbildungsreihe für Bürgerlisten zu veranstalten.
 
Als erster Referent konnte Dr. jur. Eichert das Top Thema „Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft“ für Bürgerlisten äußert fachkundig und praxisbezogen beleuchten. Unser Leiter der politischen Akademie Christian Aichmayr konnte in seiner Präsentation über positive Pressearbeit auf eine 35-jährige Erfahrung mit Bürgerlisten am eigenen Leibe, aber auch als Journalist beeindrucken. Nach der kommunikativen Mittagspause mit exzellentem Essen, bereitgestellt vom Restaurant Naschmarkt, konnten die zahlreichen politischen Freunde aus den anderen Bundesländern durch den Obmann der Bürgerlisten Oberösterreich Dr. Martin Gollner begrüßt werden. Danach referierte der Gemeindearzt über Gruppendynamik in der politischen Entwicklung. Neben seinem Arztberuf verfügt Gollner seit 2010 über einen Abschluss als Arzt für psychotherapeutische Medizin und kann seit 2018  einen Abschluss an der Donau-Universität Krems vorweisen.

Zu guter Letzt konnte Diplomingenieur Reinhard Bräuer, Absolvent der BOKU Wien, über das aktuelle Thema der nachhaltigen, regionaler Produktion von Lebensmitteln mit seinem artgerechten Bezug zur Landwirt-schaft sehr anschaulich darstellen.

Insgesamt kann sich der Start der politischen Akademie der Bürgerlisten Oberösterreich als etabliert bezeichnen, die Rückmeldungen zu der Veranstaltung und den Vorträgen zeigten sich durchwegs sehr positiv. Der wieder-bestätigte Vorstand hat daraufhin einen Folgetermin, den 27.2.2021 wieder im Hotel Ploberger fixiert. Erfreulich ist, dass sich seither im Netzwerk der Bürgerlisten OÖ bereits 50 Bürgerlisten von 63 im ganzen Land zusammen gefunden haben, um gemeinsam einen Weg für die einzelnen Gemeinden, aber auch für Oberösterreich zu gehen. Wir Bürgerlisten Oberösterreich erleichtern auch Bürgerinitiativen den Weg als Bürgerliste bei der nächsten Gemeinderatswahl 2021 antreten zu können. Im Serviceteil unserer gemeinsamen Homepage finden sich bereits 6 Gemeinde-Servicebriefe mit entsprechenden Informationen und Formularen dazu. Besten Dank an dieser Stelle an den Vorstand, die Mitglieder und das Netzwerk für die viele Arbeit im Aufbau und der Durchführung insbesondere auch dem Stellvertreter Gollners, Fritz Nobis sowie Schriftführer Hans Stockinger (siehe Foto oben).
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Das nächste Regional-Magazin erscheint am 29. & 30. April 2020
Redaktions- und Anzeigenschluss: Dienstag, 21. April 2020


 
 
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